Ohne unsere Freiwilligen geht nichts

Feuerwehr Auto

Dem Ende des Regens am 3. Juni bangte man stundenlang entgegen. Unglaubliche Wassermassen (bis zu 130 mm in 1,5 Stunden) sammelten sich in kurzer Zeit und bahnten sich ihren Weg, als das Unwetter mit voller Kraft auf unsere Gemeinde traf. Straßenabschnitte mussten gesperrt und der Verkehr sicher umgeleitet werden – das alles, während es unaufhörlich weiterregnete. Kurz nach dem ersten Regenguss waren bereits alle Wehren der Gemeinde im Einsatz und schnell stieg die Zahl der Feuerwehrfrauen und -männer im Einsatzgebiet an. Auch Feuerwehren von weniger betroffenen Gemeinden kamen uns zur Hilfe. Besonders Karnabrunn und Weinsteig hat es aufgrund der Lage stark getroffen. Neben den vielen eingelangten Notrufen, jonglierten die Wehren auch die allgemeine Sicherheit und gaben ihr Bestes, Schlimmeres zu vermeiden. Sämtliche verfügbaren Pumpen liefen auf Hochtouren. An einem gewissen Punkt waren die Wassermengen auch für den Rußbach und seine Nebenarme zu viel und auch dieser suchte sich neue Wege. Vor Einbruch der Dunkelheit lag das Schlimmste hinter uns und die Aufräumarbeiten nahmen richtig Fahrt auf – Keller wurden ausgepumpt, Schlamm geschaufelt und vieles mehr. Über mehrere Tage hinweg halfen Hunderte Freiwillige zusammen, unsere Gemeinde von Wasser und Schlamm zu befreien, schlaflose Nächte liegen hinter ihnen. Diese Leistung ist absolut nicht selbstverständlich, so üben die Feuerwehrfrauen und -männer einen normalen Beruf aus, von diesem sich viele dankenswerterweise ganz kurzfristig Urlaub nehmen konnten. Wir können den Freiwilligen nicht genug für ihren Einsatz danken!

Die Aufräumarbeiten sind noch im Gange, die Straßenmeisterei reinigt die Straßen, unsere Gemeindearbeiter sind im Einsatz, um zu helfen. Der Wasserverband wir die verstopften Wasserläufe ausbaggern, um deren Funktion zu gewährleisten.

DANKE an alle Freiwilligen, die in den letzten Stunden unermüdlich im Einsatz waren und es noch weiter sind.

Bürgermeister Josef Zimmermann

06.06.2024